Verbraucherschutzministerin plant Aus für Zweijahres-Verträge

Mobilfunk- oder Fitness-Studio-Verträge sollen künftig nur noch für maximal ein Jahr abgeschlossen werden dürfen. Verbraucherschutzministerin Lambrecht von der SPD hat laut BILD ein entsprechendes Gesetz auf den Weg gebracht. So sollen die Verbraucher schneller auf günstigere Angebote reagieren können. 

Es geht um alle Arten von Abos
Es soll um alle Abos und Verträge gehen, die „regelmäßige Lieferungen von Waren oder die regelmäßige Erbringung von Dienst- oder Werkleistungen“ betreffen. Also auch bei z.B. Zeitungsabos oder Verträgen mit Fitnessstudios. 

Gesetz auch für Vertragsverlängerungen
Wie berichtet wird, soll mit dem neuen Gesetz nicht nur die Laufzeit von Neuverträgen auf maximal 1 Jahr reduziert werden. Auch dürfen sich demnach Verträge bei verpasster Kündigung nur noch um drei Monate anstatt um ein Jahr verlängern.

Werbeanrufe eindämmen
Verbraucherschutzministerin Lambrecht will mit ihrem neuen Gesetz auch dubiose Werbeanrufe und betrügerische Geschäftsmodelle eindämmen. Wie sie gegenüber der Zeitung sagte, werde dies nötig, weil „Betrügerische Geschäftsmodelle, undurchsichtige Vertragsstrukturen und kalkulierte Kostenfallen ... leider immer noch an der Tagesordnung“ seien. Geplant sei auch, dass telefonisch abgeschlossene Verträge nochmal schriftlich bestätigt werden müssen.

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