Bilanz von Sturmtief "Yulia": umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen und ausgefallen Karnevalsumzüge

Am Wochenende zog Sturmtief "Yulia" über Deutschland hinweg und hinterließ Teils schwere Schäden: In Thüringen war vor allem der Süden betroffen.

Auto in Südthüringen von Ast getroffen

Der Deutsche Wetterdienst warnte am Sonntag vor schweren Sturmböen mit bis zu 100 kmh. In Steinach im Landkreis Sonneberg stürzten gleich mehrere Bäume um und blockierten die Straße zur Skiarena Silbersattel. Die Bergungsarbeiten waren für die Feuererwehr zunächst zu gefährlich. In der Nähe von Stützerbach fiel ebenfalls ein Baum auf die Fahrbahn. In Engelsbach wurde ein fahrendes Auto von einem herunterfallenden Ast getroffen, laut Polizei entstand ein Schaden von etwa 10.000 Euro. Der Fahrer hatte Glück, er wurde nicht verletzt.

Hochwasser in Weberstedt

Auch im Norden Thüringens hinterließ "Yulia" ihre Spuren. In Weberstedt im Unstrut-Hainich-Kreis ließen Wind und Regen den Bach über die Ufer treten. Ein Auto wurde durch das Wasser gegen eine Hauswand gespült. Größere Schäden entstanden allerdings laut Polizei nicht.

Mehrere Karnevalsumzüge abgesagt

Vor dem Wetter mussten am Sonntag auch viele Närrinnen und Narren kapitulieren. So zum Beispiel in Heiligenstadt, Diedorf im Unstrut-Hainich-Kreis oder in Rüdersdorf bei Gera. In der Landeshauptstadt ließ man sich von den widrigen Bedingungen nicht abhalten. Rund 20.000 wetterfeste Zuschauer feierten die fünfte Jahreszeit.

Sturmböen auch in der Nacht zum Rosenmontag

Auch in der Nacht peitschen Starkregen und Sturmböen durch Thüringen. Mit 99 km/h war es auf der Schmücke am windigsten, aber auch am Erfurter Flughafen, in Gera und Artern wurden Windstärken von über 90 km/h gemessen. Die höchste Niederschlagsmenge fiel in Leinefelde im Eichsfeld: 25,4 Liter auf den Quadratmeter. Laut der Landeseinsatzzentrale kam es allerdings zu keinen schwerwiegenden Problemen.
Gute Nachrichten gibt's am Rosenmontag auch für Karnevalisten: Die für heute geplanten Straßenumzüge finden wohl statt.  

Obwohl der schlimmste Sturm überwunden ist, nehmen die Böen in der Nacht zu Dienstag laut Deutschem Wetterdienst noch einmal zu: Uns erwarten starken Böen um 55 km/h, vereinzelt auch stürmische Böen um 65 km/h. In den Bergen drohen Sturmböen um 85 km/h aus Südwest.

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