Nach Schulbusunfall: Ursachensuche geht weiter

Nach dem schlimmen Schulbusunfall vom Donnerstag mit zwei getöteten und über 20 Verletzen Kindern bleiben viele Fragen. Heute geht die Ursachensuche weiter. 

Viele Fragen sind noch offen

Nach dem tödlichen Schulbusunglück im Wartburgkreis ist das Unfallfahrzeug geborgen, viele Fragen sind aber auch am Tag nach dem Unglück noch offen. Aktuell gehen die Ermittler davon aus, dass der Bus mit 22 Schülern am Donnerstagmorgen auf dem Weg zur Schule von einer eisglatten Straße abkam, in eine Senke rutschte und sich danach überschlug. Ein Mädchen und ein Junge im Alter von acht Jahren starben. Mehrere Kinder der Grundschule Berka vor dem Hainich, wohin der Bus von Eisenach aus unterwegs gewesen war, wurden verletzt - einige schwer. Nach ersten Erkenntnissen gebe es keine Hinweise auf einen technischen Defekt oder ein Fehlverhalten des Fahrers. Der Bus wurde noch am Donnerstag für kriminaltechnische Untersuchungen sichergestellt. 

Andacht am Freitagabend - Grundschule Freitag geöffnet

Für Freitagabend hat die Evangelische Kirche Mitteldeutschland eine Andacht mit Landesbischof Friedrich Kramer im Heimatort der getöteten Kinder angekündigt. Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) erklärte, dass die betroffene Grundschule werde am Freitag geöffnet sei. Dort werden Schulpsychologen Kinder, Eltern und Pädagogen betreuen. Die Kinder müssen aber nicht zu Schule, sie können von den Eltern auch zu Hause betreut werden, so Holter.

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